Carsten Nicolai, poly_stella, 2009, Photo: Daniel Klemm, Courtesy Galerie EIGEN+ART, Lepzig/Berlin & Pace Wildenstein
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Carsten Nicolai, Im Inneren frißt das Helle das Dunkle "I", 1992 , Deutsche Bank Collection
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Carsten Nicolai, Africana, 1994 , Deutsche Bank Collection
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Carsten Nicolai, 'FUß' from: 'Kleine Serie', 1992 , Deutsche Bank Collection
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Neben dem Yasukuni-Schrein und der Nippon Budokan Hall bietet das Tokioter Geschäftsviertel Chiyoda-ku jetzt eine weitere Attraktion. Für den neuen Platz vor dem modernistischen Kasumigaseki-Gebäude hat Carsten Nicolai eine Skulptur aus silbrig glänzendem Stahl entworfen. poly_stella präsentiert sich als polyedrische Struktur – organisch und futuristisch zugleich. Eine einzige Grundform formiert sich dabei zu einem überaus komplexen Objekt. Nicolais jüngste Arbeit für den öffentlichen Raum veranschaulicht einen Prozess mit unendlichen Variationen. Auch ihre Oberfläche betont diesen Aspekt: Passanten und eine sich ständig verändernde Umgebung spiegeln sich in dem glatten Stahl und lassen die Arbeit immer wieder anders erscheinen.
Carsten Nicolai, 1965 in Chemnitz geboren, ist bereits seit 1991 mit zahlreichen Arbeiten in der Sammlung Deutsche Bank vertreten. Er zählt zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern, die im Spannungsfeld zwischen Kunst, Natur und Wissenschaft agieren. Seine Werke basieren auf interdisziplinären Recherchen und wissenschaftlich orientierten Beobachtungen. In seinen Installationen setzt sich Nicolai, der auch Produzent von elektronischer Musik aktiv ist, vor allem mit dem Verhältnis von Klang und der Struktur des Raums auseinander.
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