Pae White, Smoke Knows, 2009. Collection of the artist; courtesy greengrassi, London and 1301PE, Los Angeles. Photo: Fredrik Nilsen
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Charles Ray, Untitled, 2009. Collection of the artist; courtesy Matthew Marks Gallery, New York
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Tam Tran, Battle Cry, 2008. Collection of the artist
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Ari Marcopoulos, still from Detroit, 2009. Courtesy Ratio 3, San Francisco
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Babette Mangolte, Composite for How To Look…, 1978/2009. Collection of the artist; courtesy Broadway 1602, New York. © 2009 Babette Mangolte (All Rights of Reproduction Reserved)
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Aurel Schmidt, The Fall, 2010. Collection of the artist
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Bereits im Vorfeld der diesjährigen Whitney Biennial zeigt das New Yorker Whitney Museum ab dem 16. Januar 2010 eine spektakuläre Ausstellung, die das seismographische Gespür der Biennale-Kuratoren und die durchaus kontroverse Geschichte dieses Kunstereignisses dokumentiert. Mit Namen wie Matthew Barney, Philip Guston, Eva Hesse, Edward Hopper, Mike Kelley, Ed Ruscha, Cindy Sherman oder Andy Warhol präsentiert Collecting Biennials ein wahres Who is Who der US-Kunst des 20. Jahrhunderts. Dabei hat es die Biennale ihren Besuchern und Kritikern nie leicht gemacht. Regelmäßig entfacht die Whitney Biennial, die auch dieses Jahr wieder von der Deutschen Bank unterstützt wird, nicht nur in New York heftige öffentliche Debatten. Denn alle zwei Jahre wagt die Schau eine wirklich aktuelle Bestandsaufnahme der amerikanischen Szene.
Mit der diesjährigen Ausgabe, die am 25. Februar startet, wollen die Kuratoren Francesco Bonami und Gary Carrion-Murayari den Blick auf die aktuelle US-Kunstproduktion allerdings noch stärker fokussieren: So haben sie die Zahl der ausgestellten Künstler drastisch gekürzt. Waren 2006 ganze 100 und 2008 noch 81 Positionen zu sehen, kommt die Whitney Biennial 2010 mit 55 Künstlern aus, die jeweils mit nur einer Arbeit oder Serie vertreten sind. Zudem beschränkt sich die Ausstellung dieses Jahr ganz auf das Museumsgebäude an der Madison Avenue.
Mit Ellen Gallagher, die mit ihrer umfangreichen Serie De Luxe (2004/05) in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist, Charles Ray oder George Condo zeigt die Whitney Biennale einige bereits etablierte Positionen. Doch der besondere Reiz dieser wichtigsten Plattform der amerikanischen Gegenwartskunst sind die jungen, aufstrebenden Talente, die man hier entdecken kann. Etwa Rashaad Newsome, der sich in seinen Videos mit afro-amerikanischer Identität und popkulturellen Phänomenen wie der Hip-Hop-Ästhetik auseinandersetzt. Oder Sharon Hayes, die mit ihren Aktionen im öffentlichen Raum für frischen Wind in der politisch engagierten Kunstszene sorgt. Für die Printausgabe von ArtMag anlässlich der Frieze Art Fair realisierte sie 2008 eine spezielle Edition. Für Tam Tran ist die Whitney Biennial erst die dritte Ausstellung, selbst Insidern ist sie kaum bekannt. Doch die Qualität ihrer eigenwilligen fotografischen Selbstbefragungen hat die Kuratoren überzeugt. Mit 23 Jahren ist die in Memphis lebende Künstlerin die jüngste Teilnehmerin der Schau.
Whitney Biennial 2010 25. Februar – 30. Mai 2010
Collecting Biennials 16. Januar – Juli 2010
Whitney Museum of American Art New York
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