Olafur Eliasson, Your blind movement, 2010. Photo: Jens Ziehe
Courtesy the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York
© 2010 Olafur Eliasson
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Olafur Eliasson in cooperation with Einar Thorsteinn, Model room, 2003. Photo: Jens Ziehe
Courtesy the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York
© 2003 Olafur Eliasson
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Olafur Eliasson, Mikroskop, 2010. Photo: Jens Ziehe
Courtesy the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York
© 2010 Olafur Eliasson
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Olafur Eliasson, 360 Degree Waterfall, Proposal for “Moment”, 2000. Deutsche Bank Collection
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Olafur Eliasson, Untitled, from „Iceland Series“, 1997. Deutsche Bank Collection
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Olafur Eliasson, The blind pavilion, 2003. Installation view Pfaueninsel (Peacock Island), Berlin, 2010
Courtesy the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York
© 2003 Olafur Eliasson
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Olafur Eliasson, The blind pavilion, 2003. Installation view Pfaueninsel, Berlin, 2010
Courtesy the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York
© 2003 Olafur Eliasson
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Michael Lukas, Parkett, 2008–2010. © Michael Lukas
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The Palace on Pfaueninsel. © SPSG
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Gelber Nebel hüllt den Betrachter ein. Langsam wandelt sich das Gelb zu Grün, das Rot zu Orange. Die dichten Schwaden rauben den Besuchern des Martin-Gropius-Baus zunächst jede Orientierung. Mit Hilfe von Leuchtstoffröhren und Nebelmaschine lässt Olafur Eliassons Installation Your blind movement nicht nur den White Cube in farbigem Dunst verschwinden. Auch die Ausstellungsbesucher tauchen darin unter, um dann plötzlich wieder Gestalt anzunehmen. Die Projekte des dänisch-isländischen Künstlers machen den Betrachter zum Mitspieler, sozusagen zum Koproduzenten: "Ich möchte mit meinen Installationen die Betrachter dazu bringen, sich selbst beim Beobachten zu beobachten", wie er es 2003 in einem Interview mit ArtMag formulierte.
Nach spektakulären Arbeiten wie seiner aufgehenden Sonne in der Londoner Tate Modern oder den Wasserfällen in New York ist Innen Stadt Außen erstaunlicherweise Eliassons erste institutionelle Einzelausstellung in Berlin, wo er seit 1994 lebt und arbeitet. Höhepunkt der von Daniel Birnbaum, dem Leiter der Städelschule und der Venedig Biennale 2009, kuratierten Schau ist die Installation Mikroskop – ein gleißend heller, futuristischer Spiegelsaal im Atrium des Martin-Gropius-Baus.
Innen Stadt Außen beschränkt sich nicht auf das Ausstellungshaus. Wie es der Titel andeutet, bezieht Eliasson auch den Berliner Stadtraum mit ein. Auf der Pfaueninsel hat er beispielsweise seinen Blind Pavilion errichtet. Es ist nicht das erste Mal, dass Eliasson mit einer temporären Arbeit das Verhältnis zwischen Innen- und Außenraum, Kunst und Natur auslotet. So realisierte er auf der kroatischen Insel Lopud 2007 den Your black horizon Art Pavilion. Für die Kunstreihe Moment, mit der die Deutsche Bank temporäre Kunstwerke im öffentlichen Raum lancierte, entwickelte er 2000 den Projektvorschlag 360 Grad Wasserfall – eine Art kreisrunden "Wasserpavillon". Mit seinen Fotoarbeiten ist der Künstler bereits seit 1997 in der Sammlung Deutsche Bank vertreten. Die Bootsfahrt zur Pfaueninsel lohnt sich aber nicht nur wegen Eliassons Installation. Anlässlich des 200. Todestages von Preußenkönigin Luise haben hier sechs internationale Künstler im Dialog mit den historischen Gebäuden und der von Peter Joseph Lenné gestalteten Landschaft ortsspezifische Arbeiten realisiert. Auf ganz unterschiedliche Weise setzen sie sich mit der zum Weltkulturerbe zählenden Insel und der beliebten Königin auseinandersetzen.
Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen
Martin-Gropius-Bau
28. April bis 9. August 2010
Olafur Eliasson: Blind Pavilion
Luise. Die Inselwelt der Königin.
Berlin, Pfaueninsel
1. Mai – 31. Oktober 2010
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